Die wichtigsten Kriterien beim Hiring von DevOps Engineers und Cloud Engineers sind:
Klares Rollenverständnis (DevOps vs Cloud vs Platform Engineering)
Erfahrung mit
Cloud-Plattformen (AWS, Azure, Google Cloud)
Infrastructure as Code (z. B. Terraform)
Container-Orchestrierung (Kubernetes)
CI/CD und Delivery Automation
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Observability und Incident Management
3. Praktische Produktionserfahrung
4. Strukturierte Kommunikations- und Dokumentationsfähigkeiten (Soft Skills)
Im Bereich der Software-Infrastruktur gibt es verschiedene Rollenbezeichnungen, die teilweise willkürlich verwendet werden und dadurch mehr Unsicherheit als Verständnis erzeugen. Um Job-Bezeichnungen im DevOps- und Cloud-Umfeld voneinander abzugrenzen, helfen folgende Fragen:
Wie technisch sind die Aufgaben eines [Solutions Architects, Cloud Architects, DevOps Engineers, Cloud Engineers bzw. System Engineers]?
Wie produktnah bzw. businessnah sind die Aufgaben eines [Solutions Architects, Cloud Architects, DevOps Engineers, Cloud Engineers bzw. System Engineers]?
Accountability: Wofür ist ein [Solutions Architect, Cloud Architect, DevOps Engineer, Cloud Engineer bzw. System Engineer] verantwortlich?
Responsibility: Welche Aufgaben hat ein [Solutions Architect, Cloud Architect, DevOps Engineer, Cloud Engineer bzw. System Engineer]?
Welche Ansprechpartner bzw. Stakeholder hat ein [Solutions Architect, Cloud Architect, DevOps Engineer, Cloud Engineer bzw. System Engineer]?
Die fünf Unterscheidungsmerkmale der Job-Bezeichnungen im DevOps- und Cloud-Umfeld sind deshalb:
Technologienähe;
Businessnähe bzw. Produktnähe;
Verantwortung / Ownership;
Typische Aufgaben; und
Haupt-Stakeholder
In modernen Software-Organisationen haben sich mehrere, eng miteinander verbundene Disziplinen etabliert:
DevOps Engineering
Cloud Engineering
Platform Engineering
Site Reliability Engineering (SRE)
Cloud Architecture
Reliability Engineering
| DevOps Engineer | CloudOps Engineer |
Business- & Produktnähe | Mittel | Niedrig–mittel |
Verantwortung / Ownership | Delivery- & Betriebsfähigkeit | Umsetzung (Cloud-)infrastrukturbezogener Aufgaben |
Typische Aufgaben | CI/CD, Automatisierung, Enablement | Build, Migration, Betrieb |
Technische Tiefe (Hands-on) | Hoch | Sehr hoch |
Zeithorizont | Kurz–mittel | Kurz |
Haupt-Stakeholder | Dev-Teams | Engineering |
Wie sind die Rollen Solutions DevOps Engineer und Cloud Engineer also definiert?
DevOps Engineer – Definition
Ein DevOps Engineer ist ein Software-Infrastructure-Engineer, der Software Delivery automatisiert und den stabilen Betrieb von Anwendungen sicherstellt. Typische Verantwortlichkeiten sind CI/CD, Infrastructure as Code, Observability und Developer Enablement.
Kurz gesagt: Ein DevOps Engineer sorgt dafür, dass Software schnell, stabil und automatisiert in Produktion betrieben werden kann.
Cloud Engineer – Definition
Ein Cloud Engineer implementiert und betreibt Cloud-Architekturen und Cloud-Infrastruktur auf Plattformen wie AWS, Azure oder Google Cloud. Typische Aufgaben sind Networking, Security, Skalierung und Betrieb von Cloud-Ressourcen.
Kurz gesagt: Ein Cloud Engineer setzt Cloud-Architekturen technisch um und verantwortet deren produktionsnahen Betrieb.
Platform Engineer - Definition
Eine zunehmend verbreitete Rolle in modernen DevOps-Organisationen ist der Platform Engineer. Platform Engineering beschreibt den Aufbau interner Entwicklerplattformen, die Self-Service-Infrastruktur, standardisierte Deployment-Prozesse und Observability bereitstellen. Es verbessert vor allem die Developer Experience und reduziert die Komplexität von Cloud-Infrastruktur für Anwendungsteams. DevOps Engineers arbeiten häufig eng mit Platform Engineers zusammen oder übernehmen teilweise ähnliche Aufgaben.
Rolle | Fokus | Typische Aufgaben | Haupt-Stakeholder |
DevOps Engineer | Software Delivery | CI/CD, Automation, Observability | Dev Teams |
Cloud Engineer | Cloud Infrastruktur | Networking, Security, Betrieb | Engineering |
Platform Engineer | Developer Plattform | Self-Service Infrastruktur, Deployment Standards | Entwickler |
Cloud Architect | Architektur | Cloud Design, Governance | Management |
Viele DevOps- und Cloud-Engineering-Projekte entstehen im Kontext einer Cloud Migration, also der Verlagerung bestehender Anwendungen von On-Premise-Infrastruktur in Public-Cloud-Umgebungen wie AWS, Azure oder Google Cloud. Dabei müssen Cloud Engineers häufig Cloud-Architekturen (Cloud Architecture) entwerfen, die Skalierung, Security und Kostenoptimierung berücksichtigen.
Oft suchen Projekt-Stakeholder nach konkreten Technologien, mit denen Kandidat:innen bereits Erfahrungen gesammelt haben sollen. Das zäumt das Pferd unseres Erachtens aber von hinten auf: Sauberer ist es, sich zu fragen, ob Kandidat:innen bereits in bestimmten Bereichen (sog. Clustern) Erfahrungen gesammelt haben. Erst danach stellt sich die Frage, mit welchen Technologien, Frameworks, Regulatoriken des jeweiligen Clusters Kandidat:innen bereits arbeiteten und welche wiederum im Projekt vorkommen.
Statt einer Tool-Liste ohne Priorität ist für Auftraggeber:innen also hilfreicher: Technologie als Capability‑Cluster. Cluster, die Sie als Muss-Kriterien (je nach Umfeld) strukturieren können mit den am häufigsten genannten Technologien / Anbietern sind:
Cloud Plattformen
AWS (Amazon Web Services)
Microsoft Azure
Google Cloud
ggf. noch ein Spezial-Anbieter für Sovereign Cloud (z.B. SysEleven by secunet)
In größeren Organisationen werden Cloud-Umgebungen häufig über sogenannte Landing Zones strukturiert.
Eine Landing-Zone-Architektur definiert grundlegende Netzwerk-, Security- und Account-Strukturen für Cloud-Plattformen.
Infrastructure as Code
Terraform
Pulumi
CloudFormation
Container & Orchestration
Kubernetes
Helm
OpenShift
CI/CD
GitHub Actions
GitLab CI
Jenkins
ArgoCD
Observability
Observability ist ein zentraler Bestandteil moderner Site Reliability Engineering (SRE)- und Reliability Engineering-Ansätze. Etablierte Tools zur Umsetzung moderner Observability-Lösungen sind:
Prometheus
Grafana
OpenTelemetry
ELK / OpenSearch
Wie fortgeschritten DevOps-Prinzipien angewendet werden, lässt sich mit Hilfe der sog. DevOps Research and Assessment (DORA-) Metriken analysieren. Die DORA-Metriken werden häufig im Kontext von Site Reliability Engineering (SRE) verwendet. SRE ist ein Betriebsmodell, das von Google geprägt wurde und Reliability als messbares Engineering-Problem behandelt. Typische SRE-Konzepte sind Service Level Indicators (SLI), Service Level Objectives (SLO) und Error Budgets.
Wichtige DevOps Performance-Metriken (DORA)
Zur Bewertung von DevOps-Organisationen werden häufig die DORA-Metriken verwendet:
Deployment Frequency
Lead Time for Changes
Change Failure Rate
Mean Time to Restore (MTTR)
DevOps Engineers beeinflussen diese Metriken direkt durch:
Automatisierung
Observability
Deploymentstrategien
Organisationen mit reifen DevOps- und SRE-Praktiken verbessern diese Metriken typischerweise durch CI/CD-Automatisierung, Infrastructure as Code und Kubernetes-basierte Plattformen. Insgesamt gehören DevOps Engineers heute häufig zum Bereich Reliability Engineering, dessen Ziel der stabile und messbare Betrieb komplexer Software-Systeme ist.
Woran erkennt man gute DevOps Engineers und Cloud Engineers?
Erfahrene Engineers können typischerweise:
produktive Cloud-Systeme betreiben
Infrastruktur automatisieren
CI/CD Pipelines designen
Kubernetes-Cluster betreiben
Observability implementieren
Incident-Response-Prozesse durchführen
Architekturentscheidungen erklären
Sind Zertifizierungen bloße Eitelkeit? Oder der ultimative Nachweis von Erfahrung? Weder noch: Sie sind ein Indikator (und leider auch nicht mehr), dass bestimmte Grundlagen und Best Practices bekannt sind, ersetzen aber keine Erfahrung in Production. Geeignete Zertifizierungen für Cloud Engineers und DevOps Engineers überschneiden sich in weiten Teilen. Zur Unterteilung bietet sich an, ob ein Fokus auf Hyperscaler oder Kubernetes gelegt werden soll. Eine Zertifizierung mit Schwerpunkt Infrastructure as Code – bspw. als Terraform Associate – bietet sich in jedem Fall an.
Robuste Zertifizierungen für DevOps Engineers und Cloud Engineers sind:
Hyperscaler‑DevOps (je nach Hauptplattform):
AWS Certified DevOps Engineer – Professional (Automatisierung von Testing/Deployment; Provisioning/Operating/Managing distributed systems auf AWS; Link).
Azure DevOps: Microsoft Certified: DevOps Engineer Expert (AZ‑400; beinhaltet u. a. Build/Release Pipelines, Security/Compliance‑Plan, Instrumentation‑Strategie; Link).
Google‑DevOps/SRE‑Profil: Professional Cloud DevOps Engineer (u. a. SRE‑Praktiken, CI/CD, Observability, Cost/Performance; Link).
Kubernetes: Certified Kubernetes Administrator (CKA)
Als IaC‑Baseline: Terraform Associate (Fokus auf Terraform‑Fundamentals).
Weitergehende Zertifizierungen können im Einzelfall sinnvoll sein. AWS bietet z.B. noch das Specialty-Level an, das noch tiefere Kenntnisse als das Professional-Level fordert. Im Kubernetes-Umfeld ist der CKS (Certified Kubernetes Security Specialist) eine beliebte Vertiefung. Wer es ganz bunt treibt, strebt den Kubestronaut- oder sogar Golden Kubestronaut-Status an. Ersterer setzt 5 erfolgreiche Zertifizierungen (CKA, CKAD, CKS, KCNA und KCSA) voraus. Letzterer sogar 16 (Link). Dafür gibt es dann aber auch u.a. einen Pulli und eine Mütze (ernsthaft).
Aus der Praxis: Zertifizierungen bei Stackmeister
Stackmeister unterstützt seine Mitarbeiter:innen dabei, eine solide Basis an Zertifizierungen zu erhalten. Genug, um theoretische Grundlagen und Best Practices zu kennen. Aber nicht jede Spezial-Zertifizierung, die letztlich Zeit beansprucht, die sodann nicht für Praxiserfahrungen genutzt werden kann. Mitarbeiter:innen bei Stackmeister sollen deshalb innerhalb ihrer ersten beiden Jahre im Unternehmen mindestens jeweils eine Basis-Zertifizierung eines Hyperscalers (z.B. AWS CloudOps Engineer – Associate) und des Kubernetes-Ökosystems (CKAD, besser CKA) ablegen. Erfahrenere Mitarbeiter:innen sollen Zertifizierungen für Fortgeschrittene ablegen (z.B. AWS Professional Level oder den CKS). Spezialist:innen bilden sich dann je nach Einsatzbereich weiter (z.B. AWS Specialty-Level oder Spezial-Zertifizierungen aus dem Kubernetes-Ökosystem. Stackmeister unterstützt Mitarbeiter:innen dabei, diese Zertifizierungen abzulegen und stellt ihnen dafür ein Fortbildungsbudget für Schulungen und Prüfungen in Höhe von 5.000€ pro Jahr zur Verfügung.
Wie wer mit welcher Erfahrungsdauer und Tätigkeitsschwerpunkt genannt wird, scheint eine eigene Wissenschaft zu sein. Viele Hiring‑Probleme entstehen, weil “Senior” als Jahre‑Schätzung verwendet wird. Passender ist es, nach dem Inhalt der Tätigkeit zu unterscheiden – ob z.B. Arbeiten nach Delegation ausgeführt werden oder sie initiiert oder ihr Inhalt maßgebend beeinflusst und delegiert wird. Als Referenzrahmen bieten sich die 7 Levels of Responsibility der SFIA Foundation (Link) an.
Stackmeister unterscheidet beim Erfahrungslevel seiner Engineers zwischen Juniors, Intermediates, Seniors und Experts. Gemappt auf den SFIA-Kompetenzrahmen meint das:
Junior: arbeitet nach Vorgaben, übernimmt klar eingegrenzte Tasks in Pipelines/IaC. (SFIA “Follow/Assist”).
Intermediate: kann Teilbereiche eigenständig betreiben und verbessern, setzt Standards im Team um. (SFIA “Apply”).
Senior: verantwortet Systeme Ende‑zu‑Ende, entwirft Plattform‑ oder Landing‑Zone‑Designs, etabliert Cloud Governance und führt Incident‑/Postmortem‑Prozesse. (SFIA “Enable/Ensure”).
Expert: prägt Cloud Architecture, Cloud- und Plattformstrategie und Cloud Governance; coacht Teams, priorisiert “Developer Experience” als Produkt. (SFIA high levels).
Ein weiteres wichtiges Ziel moderner DevOps-Organisationen ist die Verbesserung der Developer Experience. Besonders Platform- und DevOps-Teams betrachtenDeveloper Experience zunehmend als eigenes Produkt.
DevOps- und Platform-Teams sollten Entwicklungsprozesse vereinfachen, Deployments automatisieren und Self-Service-Infrastruktur bereitstellen. Je seniorer die zu besetzende Rolle ist, desto relevanter werden auch kommunikative und zwischenmenschliche Fähigkeiten. Genauso wichtig ist aber die Übersetzung zwischen Business-Herausforderungen und technischen Lösungsansätzen. Besonders häufig nennen Auftraggeber, die Cloud Engineers oder DevOps Engineers beauftragen möchten, den Begriff der psychologischen Resilienz. Gemeint ist damit eine gewisse Ausgeglichenheit und strukturierte Arbeitsweisen auch unter hohem (Projekt-)Druck.
Die folgenden Fragen helfen, Cloud und DevOps Engineers im Interview zu bewerten:
Rollenverständnis DevOps vs. Cloud Engineer | |
Wie unterscheiden sich aus Ihrer Sicht die Rollen DevOps Engineer, Cloud Engineer und Platform Engineer in einem modernen Software-Delivery-Team? | Gute Antwort: DevOps Engineers fokussieren sich auf Software Delivery Automatisierung – CI/CD, Infrastrukturautomatisierung, Developer Enablement. Cloud Engineers bauen und betreiben die Cloud-Infrastruktur – Netzwerk, Security, IAM, Skalierung, Cloud Services. Platform Engineers entwickeln interne Plattformen, die Entwicklern Self-Service-Infrastruktur und standardisierte Deployment-Umgebungen bereitstellen. DevOps = Delivery |
Welche typischen Verantwortlichkeiten würden Sie einem DevOps Engineer zuordnen und welche einem Cloud Engineer? | Gute Antwort: DevOps Engineer
Cloud Engineer
|
Wie sollte die Zusammenarbeit zwischen Softwareentwicklung, DevOps und Cloud Engineering in einer gut funktionierenden Organisation aussehen? | Gute Antwort: Entwicklungsteams bleiben Owner ihrer Services. DevOps/Platform Engineering stellt:
Cloud Engineers definieren Cloud Architektur, Security und Governance. |
Können Sie ein Projekt beschreiben, in dem Sie sowohl DevOps- als auch Cloud-Aufgaben übernommen haben? Wie haben Sie diese Rollen getrennt oder kombiniert? | Gute Antwort: Beispiel:
Trennung: Cloud → Infrastruktur |
Welche Rolle spielt Infrastructure as Code in der Abgrenzung zwischen DevOps und klassischem Operations? | Gute Antwort: Infrastructure as Code ist die Grundlage für DevOps, weil Infrastruktur dadurch:
wird. Typischer Stack:
|
Technologien & Tooling | |
Mit welchen Cloud-Plattformen (AWS, Azure, GCP) haben Sie produktiv gearbeitet und welche Services haben Sie dort regelmäßig genutzt? | Gute Antwort: Beispiel AWS:
Produktionsrelevante Themen:
|
Welche Erfahrungen haben Sie mit Infrastructure as Code (z. B. Terraform, Pulumi, CloudFormation)? Können Sie ein konkretes Beispiel nennen? | Gute Antwort: Terraform für:
Best Practices:
|
Welche CI/CD-Tools haben Sie eingesetzt (z. B. GitHub Actions, GitLab CI, Jenkins, ArgoCD) und wie sah Ihre Pipeline-Architektur aus? | Gute Antwort: Pipeline typischerweise:
Tools:
|
Welche Erfahrungen haben Sie mit Container-Orchestrierung wie Kubernetes oder OpenShift im produktiven Betrieb? | Gute Antwort: Erfahrung mit:
Produktionsbetrieb:
|
Welche Monitoring- und Observability-Tools (z. B. Prometheus, Grafana, Datadog, ELK/OpenSearch) haben Sie implementiert oder betrieben? | Gute Antwort: Typischer Stack:
Wichtig:
|
Zertifizierungen & formale Qualifikation | |
Besitzen Sie Cloud-Zertifizierungen (z. B. AWS, Azure, GCP)? Wenn ja: welche und welchen praktischen Nutzen hatten sie für Ihre Arbeit? | Gute Antwort: Typische Zertifizierungen:
Wert: strukturierter Überblick über Plattform. |
Welche Zertifizierungen halten Sie im DevOps- oder Cloud-Bereich für besonders sinnvoll – und welche eher für Marketing? | Gute Antwort: Sinnvoll:
Weniger relevant:
|
Haben Sie Zertifizierungen im Kubernetes- oder Container-Bereich (z. B. CKA, CKAD, CKS)? Wie haben Sie dieses Wissen praktisch eingesetzt? | Gute Antwort: CKA / CKAD / CKS. Praxisbezug:
|
Wie halten Sie Ihr Wissen über Cloud-Plattformen und DevOps-Tools aktuell? | Gute Antwort:
|
Welche Rolle spielen Zertifizierungen im Vergleich zu praktischer Projekterfahrung aus Ihrer Sicht? | Zertifikate zeigen theoretisches Verständnis. Wichtiger ist:
|
Erfahrungslevel & Verantwortung | |
Seit wie vielen Jahren arbeiten Sie im Bereich DevOps, Cloud Engineering oder Plattformbetrieb? | Gute Antwort: Senior DevOps / Cloud: typisch 5–10 Jahre Infrastruktur/Backend Erfahrung. |
An wie vielen produktiven Cloud- oder Plattformprojekten waren Sie beteiligt und welche Größenordnung hatten diese Systeme? | Gute Antwort: Erfahrung mit:
|
Welche Architektur- oder Plattformentscheidungen haben Sie in vergangenen Projekten verantwortet? | Gute Antwort: Beispiele:
|
Haben Sie bereits Produktionssysteme mit hoher Verfügbarkeit betrieben (z. B. 24/7-Systeme, hochskalierende Plattformen)? Welche Verantwortung hatten Sie dabei? | Beispiele:
|
Haben Sie Erfahrung darin, Teams bei der Einführung von DevOps-Praktiken oder Cloud-Architekturen zu unterstützen oder zu beraten? | Gute Antwort: Beispiele:
|
Soft Skills & Zusammenarbeit | |
Wie gehen Sie vor, wenn Entwicklungsteams und Operations unterschiedliche Prioritäten haben (z. B. Geschwindigkeit vs. Stabilität)? | Gute Antwort: Balance zwischen:
Typisch:
|
Können Sie ein Beispiel nennen, bei dem Sie komplexe Infrastrukturentscheidungen für nicht-technische Stakeholder erklären mussten? | Gute Antwort: Technische Entscheidungen übersetzen in:
z.B.: "Kubernetes reduziert Deploymentzeit von Stunden auf Minuten." |
Wie gehen Sie mit Produktionsstörungen oder Incidents im Team um? Welche Rolle übernehmen Sie typischerweise? | Gute Antwort: Standardprozess:
Wichtig: blameless culture. |
Welche Maßnahmen ergreifen Sie, um die Developer Experience und die Zusammenarbeit zwischen Teams zu verbessern? | Gute Antwort: Maßnahmen:
|
Wie stellen Sie sicher, dass Dokumentation, Wissenstransfer und Plattform-Nutzung langfristig funktionieren? | Gute Antwort: Methoden:
Ziel: keine Wissens-Silos. |
Was ist der Unterschied zwischen DevOps Engineer und Cloud Engineer?
DevOps Engineers fokussieren sich auf Software Delivery und Automatisierung. Cloud Engineers betreiben und implementieren Cloud-Infrastruktur.
Welche Technologien sollten DevOps Engineers beherrschen?
Typische Technologien sind:
CI/CD Tools
Terraform
Kubernetes
Observability Tools
Cloud Plattformen
Wie viel Erfahrung sollte ein Senior DevOps Engineer haben?
Senior Engineers haben typischerweise:
5–10 Jahre Infrastruktur- oder Backend-Erfahrung
Verantwortung für Produktionssysteme
Erfahrung mit Incident-Management
Welche Tools nutzen DevOps Engineers typischerweise?
Typische Tools sind:
Terraform (Infrastructure as Code)
Kubernetes (Container Orchestration)
GitHub Actions / GitLab CI (CI/CD)
Prometheus / Grafana (Monitoring)
Cloud Plattformen wie AWS, Azure oder Google Cloud
Was ist wichtiger: Zertifizierungen oder Projekterfahrung?
Zertifizierungen zeigen, dass Kandidat:innen Best Practices kennen.
Für DevOps- und Cloud-Rollen ist jedoch praktische Erfahrung im Betrieb von Produktionssystemen meist entscheidender.
Was ist Platform Engineering?
Platform Engineering bezeichnet den Aufbau interner Entwicklerplattformen, die Infrastruktur-Automatisierung, CI/CD-Pipelines und Self-Service-Cloud-Ressourcen bereitstellen. Ziel ist eine bessere Developer Experience und schnelleres Software-Delivery.
Stackmeister unterstützt Unternehmen beim Aufbau und Betrieb moderner Software-Infrastruktur, DevOps- und Cloud-Engineering-Plattformen, zum Beispiel:
Aufbau von DevOps-Plattformen
Cloud-Migrationen
Cloud Management (FinOps, Security)
Kubernetes-Plattformen
Observability-Architekturen
Unsere Engineers arbeiten typischerweise in Rollen wie:
DevOps Engineer
Cloud Engineer
Platform Engineer
Cloud Architect
Dieser Artikel basiert auf den Hiring-Kriterien und Interviewleitfäden, die der Stackmeister intern bei der Auswahl von DevOps Engineers und Cloud Engineers verwendet.
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Wie findet man gute DevOps und Cloud Engineers? Kriterien für Hiring, Evaluation und Auswahl
Unternehmen suchen DevOps Engineers und Cloud Engineers vor allem für ihre Cloud Migration, Cloud Architecture, CI/CD-Automatisierung und den stabilen Betrieb cloudbasierter Systeme. In diesem Leitfaden zeigen wir die wichtigsten Kriterien für die Auswahl und Bewertung von DevOps- und Cloud-Engineering-Talenten. Wir schaffen Klarheit im Rollendschungel zwischen DevOps, Cloud und Platform Engineering und zeigen auf, welche technologischen Fähigkeiten und Soft Skills wirklich entscheidend sind. Lesen Sie, wie Sie Erfahrungslevel richtig einordnen und mit welchen Interviewfragen Sie Cloud und DevOps Engineers gut bewerten können.
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